IT-Management
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IT-Systemkonzeptionen.
Standardisierte DV-Konzeptionen.
Terminalserver.
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Standardisierte DV-Konzeption
Einleitung
Im Zuge der heutigen Globalisierung und der Konzentration von Geschäftsfeldern, werden Dienstleister gezwungen, ihre Aufstellung am Markt zu überdenken. Dies gilt für alle Bereiche des Unternehmens.
Dabei spielt die Datenverarbeitungstopologie eine wesentliche Rolle in diesem, von Informationsfluss geprägtem Tätigkeitsbereich.
Hieraus ergibt sich ein natürlicher Konflikt zwischen dem zu betreibenden Aufwand und der Qualität der benutzten DV-Struktur.
Um diesem Konflikt entgegen zu wirken, wird im Folgenden eine DV-Konzeption für Dienstleister vorgestellt die als standardisiert zu bezeichnen ist und sich dabei gleichzeitig als voll skalierbar darstellt. Das heißt, sowohl ein kleines Unternehmen wie auch große Dienstleister können mit diesem Konzept Ihren Firmenzweck mit adäquatem Aufwand erreichen, ohne das spezielles Personal für Installation oder Wartung eingestellt werden muss.
Somit können zum Einen Kosten gespart werden und zum Anderen kann ein DV-System etabliert werden welches den Anforderungen eines Dienstleistungsunternehmens entspricht da es aus jahrelanger Erfahrung heraus gewachsen ist. Seitenanfang
Anforderungen an eine standardisierte DV-Konzeption
Damit eine DV-Konzeption alle Anforderungen für ein Dienstleistungsunternehmen, egal welcher Größe, erfüllt, müssen zwingend folgende Funktionen integriert sein:
2.1 Standard Funktionen:
- Dokumentenmanagement.
- CRM - Applikationen.
- Vertrags- und Vorgangsverwaltung.
- Kommunikation per Email/Fax/SMS/Video.
- Datensicherung, Inhousmessaging.
- Prozesskontrolle, Mitarbeiterführung + Qualitätssicherung der Arbeit.
- Vollständige Integration der Standardbürovorgänge à Drucken, Kopieren, Archivieren.
- Absicherung des Gesamtsystems gegen interne und externe Angriffe.
Es können zusätzliche Funktionen etabliert werden, je nach Anforderung. Beispiele hierfür wären:
2.2 Zusätzliche Funktionen:
- CTI (computer Telephony Integration) im CRM-Bereich sowohl gehend wie auch identifizierend über die CRM-Datenbank.
- Netzwerkweite Scanfunktion direkt in das DMS vorgangsbasiert und kundenorientiert, Anbindung von Roadworrier oder Homeworker wie auch von Filialen per Terminalserver (MS und Citrix) an den Firmenhauptsitz mit den Features CTI, global Appoinmentmanagement (auch auf PDA).
- Appliancelösung für die Bereiche Maleware, VPN, Firewall, Internet-Controlling.
- Einsatz von SAN Speichersystemen mit täglichem Systemsnapshot von bis zu drei Monaten.
- Virtualisierung von Serverumgebungen.
- Clustering für Hochverfügbarkeitssysteme.
- Integration von WEB-Anwendugen.
Durch die Kombination der oben genannten Features wird es möglich dem Unternehmen ein speziell zugeschnittenes aber trotzdem Standardisiertes DV-System an die Hand zu geben. Die Systeme sind dabei voll skalierbar. Durch den weiterführenden Ansatz einer ganzheitlichen Betreuung von der Erstimplementation über entsprechende Schulungs- und Trainingsmaßnahmen bis hin zum täglichen Betrieb (first- und second Levelsupport) wird dem Unternehmen hierdurch ein DV-System aus einer Hand geboten. Durch vereinheitlichte Standards wird die Administration wesentlich vereinfacht so dass hier, im Gegensatz zu eigen entwickelten Systemen mit gleichen Systemfunktionen, wesentlich geringere Kosten entstehen.
Man kann sagen, dass mit dem, hier vorliegenden Konzept, folgende Zielsetzungen verfolgt werden:
- Schaffung einer zielgruppenorientierten, standardisierten DV-Landschaft für Dienstleister.
- Vereinheitlichung à Nutzung von Synergieeffekten, Skalierbarkeit, Einfachheit.
- Kostenersparnis à Beim Einkauf von Hard- und Software, bei der Administration durch unser Spezialwissen, durch Fernwartung.
- Sicherheit à Datensicherheit, interne und externe Angriffe.
- Kontrolle à der Prozesse, der Mitarbeiter, der Effizienz.
Aufgrund der langjährigen Erfahrung im Dienstleistungssektor und auch aufgrund der Entwicklung und des Betriebs des oben und im folgenden beschriebenen Konzeptes bei diversen Dienstleichtern kann gesagt werden das hier ein realistisches DV-System entstanden ist das sich schon oft in der Praxis bewährt hat. Seitenanfang
Schematische Darstellung der DV-Konzeption
In der oben stehenden Darstellung wird das Konzept exemplarisch dargestellt. Grundsätzlich bauen sich alle DV-Systeme, egal in welcher Größe und Ausprägung in dieser Form auf.
Folgend werden drei Beispiele für DV-Systeme geben, dabei wird aufgrund der Größe des Unternehmens auch die Größe und Form des Systems variieren. Was nicht variiert sind die Funktionen und Features der DV-Systeme. Das heißt, dass unabhängig von der Systemgröße alle Funktionen integriert sind.
Funktionen:
Windows 2003 R2 Serverstruktur; Datensicherung auf Band oder extern; Storagemanagement mit Raid oder SAN; Firewall; VPN-Gateway (mit und ohne Certifikat); CRM-Anwendung; Dokumentenmanagement; volle CTI – Integration; Email/Fax/SMS-Funktionalität; Standardisiertes Konzept zur Installation und Nutzung diverser Anwendungsprogramme, DMS-Scanfunktion; Standortübergreifendes bzw. Standortunabhängiges Termin- und Kontaktmanagement;
Folgend werden drei Varianten, abhängig von der Unternehmensgröße, dargestellt die alle genannten Funktionen in verschiedenen Ausprägungen enthalten. Damit wird gezeigt werden dass die Konzeption vollständig skalierbar ist. Seitenanfang
Varianten einer DV-Konzeption für Finanzdienstleister
Varianten einer DV-Konzeption für Finanzdienstleister:
Definition:
Unterschieden werden die Varianten hier anhand der Anzahl der Client-PCs. Folgende Definition wird benutzt:
- Small Service-System à 2 – 8 Client-PCs
- Most common Service-System à 8 – 30 Client-PCs
- Global Service-Player à 30 – n Client-PCs
Alle genannten Varianten sind natürlich mit folgenden Features ausgestattet, bzw. können ausgestattet werden:
- Unabhängige Stromversorgung.
- Einsatz für Benutzerrichtliniensätzen zur Etablierung von Sicherungsmaßnahmen für den internen Bereich.
- Der Einsatz von WLAN - Anbindungen intern ist möglich, wird aber nur durch einen VPN-Tunnel aus Sicherheitsgründen realisiert. Seitenanfang
Small Service-System
Hier wird ein System mit zwei Servern bei 8 Client-PCs betrachtet. Folgende Komponenten kommen zum Einsatz:
- Server1: Windows 2003 R2 als DC (Betriebsmaster, AD integrieter DNS mit DHCP); Bandlaufwerk zur Datensicherung; Gigabit Nic; Raid 5/10; Fileserver für Bewegungsddaten;
- Server2: Windows 2003 R2 als DC (Redundanzserver für AD); DNS-Replikat, Raid1, Kommunikationsserver; Fileserver für Anwendungsprogramme;
- Kommunikationslösung von Tobitsoftware für Fax-, Email-, SMSKommunikation, weitere Einsatzmöglichkeiten der Software sind möglich à Voicemail, TMail, Anbindung von Haustechnik etc;
- Datensicherung netzwerkweit über Veritas Backup Exec von Symyntec:
- CTI-Anbindung an TK-Anlage in 1P Variante.
- Antimalewarelösung über Softwareprodukt;
- Zugang zum Internet über Firewall/Routerlösung, integrietes VPN-Gateway für Fernadministration ist integriert.
- Für die Anbindung von Homeworker oder Roadworirror ist ein weitere Terminalserver nötig;
Most common Service-System
Hier wird ein DV-System mit vier Servern und 30 Client-PCs beschrieben. Folgende Komponenten kommen zum Einsatz:
- Server 1/Server2: Netzwerkverwaltung, beide als DC, Redundant ausgelegt in den Bereiche DNS, DHCP. DC2 fungiert gleichzeitig als Fileserver für Angebot- und Anwendungsprogramme.
- Fileserver: reiner Mitgliedsserver für Bewegungsdaten (DMS, DBMS, CRM, Vertragsverwaltung), hier findet die Datensicherung auf Band statt, System beinhaltet Raid5 oder 10 System.
- CTI-Integration über 3P Variante.
- Terminalserver: Für externen Zugriff von Heimarbeitern, Aussendienstmitarbeitern per Laptop oder PDA.
- Appliance-Lösung für den Sicherheitsbereich: Vollständiger Malewarefilter für Viren, Spyware, Spam, Content-Filter, VPN-Gateway mit und ohne Certifikatauf Basis von L2TP, PPTP, IPsec, SSL, Firewall, Webfilter für Zugriffscontroll und Einschränkung.
- Lean-Scan-engine: Softwarebasierter Malewarescanner auf Clientseite zur Laufwerkscontrolle.
Standard Office: Netzwerkscanner, Netzwerkdrucker, Netzwerkkopierer
Global Service Player
Hier ein DV-System mit n Servern und n Clieten-PCs beschrieben. Folgende Komponenten kommen zum Einsatz:
· Windows 2003 R2 DC in n-facher Anzahl (nach Anforderung)
· Als Datenspeicher fungiert hier ein SAN welches in einem Cluster betrieben wird
· Die Datensicherung erfolgt extern per Replikation in einen anderen Standort oder auf Datenträger.
· Externe Anbindung von Filialen, Heimarbeitern und Außendienstmitarbeitern erfolgt auf einer Terminalserverfarm.
· Absicherung des Netzwerkes erfolgt in einem Appliancecluster.
· Als TK-Analge fungiert hier ein voip-System mit CTI-Funktioalität.
Schlussbemerkung
Das oben stehende Konzept zeichnet sich durch seine Skalierbarkeit und Flexibilität aus. Es ist natürlich möglich jede Zwischenstufe aus den dargestellten Varianten zu erzeugen.
Dabei gehen die in Kapitel 2 genannten Vorteile allerdings NICHT verloren. Ermöglicht wird dies durch die stringente Verfolgung der von uns definierten internen Standards. Diese Standards ermöglichen es, auch hochkomplexe Systeme innerhalb kürzester Zeit mit adäquatem Aufwand zu implementieren.
Auch ist die Erweiterung der Konzepte Problemlos möglich. Beispielsweise können hier noch eigene WEB-Server integriert werden oder es können komplette Virtualisierungen der DV-Landschaften vorgenommen werden,
Ausblick:
Die Frage die man sich unserer Meinung nach stellen muss lautet ob man den oben stehenden Ansatz nicht zur Vollendung bringen sollte indem man die gesamten DV-Strukturen diverser Unternehmen bündelt und somit zentralisiert. Dadurch würden sich für die Unternehmen weitere Synergien ergeben die zu entsprechenden Vorteilen führen würden. Seitenanfang
